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Zwischen Bilateralismus und Multilateralismus

Japanische Sicherheitspolitik in Asien-Pazifik seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes

Carsten Otto

Ausgehend von der These eines aktiven japanischen Staates werden die Grundstrategien der asiatischen Wirtschaftsmacht im Sachbereich Sicherheit nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes sowie deren Bedeutung und Funktion für Japans langfristige Politikziele in Asien-Pazifik erläutert.
Vor dem Hintergrund einer kritischen Literaturschau sowie einer Darstellung der Grundlagen und der Geschichte japanischer Sicherheitspolitik werden die vier zentralen bi- und multilateralen Ansätze Japans untersucht. Im Bereich des Multilateralismus werden Japans Strategien im ARF-Prozeß und im KEDO-Projekt betrachtet. Im Bereich des Bilateralismus stehen Japans Netz von Einzelkontakten zu den Schlüsselakteuren der Großregion sowie die Initiativen und Ziele des Landes beim Umbau der Allianz mit den USA im Mittelpunkt der Analyse.
Aus dem Inhalt: Zur Rezeption japanischer Sicherheitspolitik – Grundlagen japanischer Sicherheitspolitik – Japans Sicherheitspolitik in Asien-Pazifik während des Ost-West-Konfliktes – Akteure – Die Innenseite der Sicherheitspolitik Japans – Strategische Rahmenbedingungen – Innerstaatliche Determinanten – Japans weicher Multilateralismus in Asien-Pazifik – Japans Strategie des harten Multilateralismus – Japans Strategie des weichen Bilateralismus – Japans Strategie des harten Bilateralismus am Beispiel des Umbaus der Allianz mit den USA.