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Perspektiven und Methoden einer Systemischen Musikwissenschaft

Bericht über das Kolloquium im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln 1998

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Klaus Wolfgang Niemöller and Bram Gätjen

Aus dem Inhalt: Jobst P. Fricke: Systemische Musikwissenschaft – Klaus Wolfgang Niemöller: Zur Idee einer systemischen Musikwissenschaft im 19. Jahrhundert: Hermann von Helmholtz – Albrecht Schneider: Über systematische und systemische Musikwissenschaft – Rüdiger Schumacher: «Systemische Musikwissenschaft». Eine Stellungnahme aus der Perspektive der Musikethnologie – Michael Arntz: Die Entwicklung der universitären Musikwissenschaft in Köln bis 1932 – Volker Kalisch: Was wir tun, uns aber wahrscheinlich nicht wünschen. Einige häretische Bemerkungen zum Methodendiskurs in der Musikwissenschaft – Hans Schmidt: Systemik bei Beethoven – Gabriel M. Steinschulte: GEMA: 8% Lebende Musik. Gedanken zur Musikkultur – Wolfgang Auhagen: Zur Entstehung der Tonartencharakteristik im 18. Jahrhundert – Klaus-Ernst Behne: Zur Differenzieung von Synästhesien und intermodalen Analogien – Jens Blauert: Hearing Of Music In Three Spatial Dimensions – Marcel Dobberstein: Zur Stellung des Menschen im musikwissenschaftstheoretischen Denken – Heiner Gembris: Musikalische Entwicklungspsychologie im Wandel: Alte Fragen und neue Perspektiven – Walter Gieseler: Über die Vergleichbarkeit von Teilton-Säulen – Horst-Peter Hesse: Hatte Lipps doch recht? Tonverwandtschaft und Tonverschmelzung im Lichte der heutigen Gehörphysiologie – Guerino Mazzola/Oliver Zahorka: Topologien gestalteter Motive in Kompositionen – Jaroslav Jiránek: Die musikalische Form als integrierendes Forschungsgebiet der systematischen und historischen Musikwissenschaft und Musikästhetik – Helga de la Motte: Strukturelle und expressive Qualitäten als Determinanten der Formwahrnehmung. Ein hörpsychologisches Experiment – Richard Parncutt: Accents and expression in piano performance – Manfred Bartmann: Zeitliche Gestaltungsprinzipien beim Pibroch, der Musik für den schottischen Dudelsack – Dagmar Droysen-Reber: Unentdeckte Schätze. Von der Nützlichkeit eines Musikinstrumentenmuseums für Forschung und Lehre – Bernd Enders: Multi Media & Musik – Bram Gätjen: Was macht der Hammer des Hammerklaviers mit der Saite? Akustische Untersuchungen zum Verwandtschaftsgrad von Cembalo, Hammerklavier und modernem Klavier – Dieter Gutknecht: Musikwissenschaft und Aufführungspraxis. Eine angeblich konfliktuöse Beziehung – Annette E. Hauser-Felberbaum/Ulrich Hauser: Über die Bedeutung des Hammers im Klavier- und Flügelbau – Georg Heike/Heinrich Dünnwald: Neuere Klanguntersuchungen an Geigen und ihre Beziehung zum Gesang – Dieter Krickeberg: Über Geburt, Wandel, Tod und Wiedergeburt europäischer Musikinstrumente – Walter Krüger: Zur Bedeutung spektraler Zeitstrukturen für die Qualitätseinschätzung von Musikinstrumenten – Christoph Louven: Untersuchungen zu Klang und Stimmung des ’talempong batu’-Lithophons aus Talang Anau, West-Sumatra – Uwe Pätzold: Das talempong batu’ von Talang Anau: Ein musikalisches Erbstück einer Megalithkultur in West-Sumatera, Indonesien – Christoph Reuter: Wie und warum in der Geschichte der Klangfarbenforschung meistenteils am Klang vorbeigeforscht wurde – Peer Sitter: Das Denis d’or: Urahn der ‘elektroakustischen’ Musikinstrumente? – Wolfgang Voigt: Zum Problem der Akzeptanz und der «natürlichen» Klangwirkung elektronischer bzw. mechanisch-elektronischer Musikinstrumente – Roland Eberlein: Originalitätsstreben und die Fortentwicklung einer musikalischen Syntax – Manuel Gervink: Die Strukturierung des Tonraums. Versuche einer Systematisierung von Zwölftonreihen in den 1920er bis 1970er Jahren – Udo Mattusch: Das Gestalthafte in der Musik. Zur Systemik musikalischer Zeichenprozesse – Hansjakob Seiler: