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Europäische Perspektiven der Demokratie

Historische Prämissen und aktuelle Wandlungsprozesse in der EU und ausgewählten Nationalstaaten

Guido Thiemeyer and Hartmut Ullrich

Demokratische Regierungssysteme sind nicht statisch, sondern in permanenter Veränderung. Auch die theoretischen Grundlagen der Demokratie unterliegen daher einem Wandel. Ziel des Bandes ist es, neue Entwicklungen in demokratischen Systemen ausgewählter europäischer Staaten und der Europäischen Union nach der Dritten Demokratisierungswelle ebenso wie die theoretischen Prämissen dieser Regierungsform zu untersuchen.
Aus dem Inhalt: Horst Dippel: Republikanismus und Liberalismus als Grundlagen der europäischen Demokratie – Jörn Leonhard: Sprache der Revolution – Revolution der Sprache: Die Anfänge des politischen Etiketts liberal in europäischer Perspektive – Emanuel Richter: Demokratietheorie und europäische Integration – Guido Thiemeyer: Die Ursachen des «Demokratiedefizits» der Europäischen Union aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive – Annette Jünemann: Demokratie-Entwicklung-Sicherheit: Paradigmen einer europäischen Demokratisierungspolitik – Martin Große Hüttmann: «Europa im Ideenwettbewerb»: Die öffentliche Debatte um Demokratie, Verfassung und Regieren in der größer werdenden Europäischen Union – Michael Gehler: Demokratie-Enforcement? Die EU 14 und der Fall Österreich 2000: Vom Paternalismus zum Neoliberalismus mit einem Ausblick bis in die jüngste Zeit – Kai-Olaf Lang: Nihil novi - Neue Konzepte der Demokratie in Ostmitteleuropa? – Eberhard Schneider: Die Entwicklung des demokratischen Systems in Russland – Rainer J. Schweizer: Neue Konzepte der direkten Demokratie: Die Schweiz.