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Das Amerika Haus als Bauaufgabe der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland

«Architecture Makes a Good Ambassador»

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Gabriele G.E. Paulix

Zwischen 1949 und 1960 ließ die US-Regierung neun Amerika Haus-Neubauten im unprätentiösen Stil der deutschen Nachkriegsmoderne für die Hauptstützpunkte der kulturpolitischen Informationsarbeit in der BRD errichten. Die fächerübergreifende Untersuchung der komplexen Planungs-, Ausführungs- und Verwaltungsprozesse mit ihren amerikanischen und auch deutschen Akteuren offenbart die vielschichtige informationspolitische Botschaft und bauhistorische Bedeutung dieses in der Geschichte des amerikanischen Botschaftsbaus einzigartigen und weitgehend unbekannten Bauprojekts. Veranschaulicht durch einen umfangreichen Abbildungskatalog betrachtet die Studie die Aktivitäten der amerikanischen Informationsbehörde USIA im Nachkriegsdeutschland und ihr Wirken durch die Amerika Häuser erstmals aus einem architektonischen Blickwinkel.
Inhalt: Kulturaustausch und Botschaftsbau: Die Anfänge – Die U. S. Information Centers in Deutschland – Die erste Planungsphase unter Hugo Leipziger-Pearce – Neubauaktivitäten der anderen Alliierten für Information Centers – Die Umsetzung des Neubauprogramms in deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit.