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Stufen dichterischer Selbstdarstellung in C.F. Meyers «Amulett» und «Jürg Jenatsch»

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Walter Huber

Der Autor unterzieht «Das Amulett» und «Jürg Jenatsch», C.F. Meyers erste Prosawerke, einem eingehenden Vergleich mit literarischen und historiographischen Quellen sowie mit wichtigen Elementen aus Meyers Leben. W. Huber kommt so zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der persönlich-dichterischen Motivation und Aussagekraft dieser beiden Werke, deren Abhängigkeit und Eigencharakter er deutlicher als bisher fassbar macht. Indem er auch spätere Prosaschöpfungen Meyers in seine psychoanalytisch orientierte Werkinterpretation einbezieht, weist er nach, dass «Das Amulett» und «Jürg Jenatsch» von einer sukzessiven, stufenweisen Selbstdarstellung des Dichters zeugen, welche bis ans Ende von Meyers Schaffen anhielt.
Aus dem Inhalt: Der junge C.F. Meyer und die Hauptthematik des «Amuletts» - Zur «Amulett»-Kritik - «Das Amulett» in seinem Verhältnis zu Prosper Merimées «Chronique du règne de Charles IX» - Autobiographische Elemente im «Amulett» - «Jürg Jenatsch»: Zur «Jenatsch»- Kritik - Das Verhältnis zur Historie in den grossen Zügen - Zur Abhängigkeit von historiographischen und literarischen Vorlagen (insbesondere von Théodore de Saussures «Iénatsch ou les Grisons pendant la guerre de trente ans » - Jürg Jenatsch und Lucretia Planta: Steine des Anstosses in Meyers Roman (u.a.: ein latentes Geschwisterverhältnis) - «Das Amulett» und «Jürg Jenatsch» in ihrer wechselseitigen Beziehung.