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Die Mutation des Bewusstseins

Vom archaischen zum heutigen Selbst- und Weltverständnis

Willy Obrist, Willy Obrist and Peter Obrist

Heute empfinden viele das von der Naturwissenschaft geprägte positivistische Weltbild als zu eng, können aber das archaische Verständnis der «anderen Wirklichkeit», das die Theologie anbietet, nicht mehr akzeptieren. Ist dies Symptom eines evolutionären Wandels des Bewusstseins? Um diese Frage zu klären, erarbeitet der Autor anhand umfangreichen ethnographischen, religions- und geistesgeschichtlichen Materials - in neuartigem approach - Verlauf und Gesetzmässigkeit der Bewusstseins-Evolution. Dabei zeigt sich, dass seit Beginn der Neuzeit - in zwei Entwicklungsschritten - erstmals eine «Makro-Mutation» des Bewusstseins stattgefunden hat. Diese führte im 2O. Jahrhundert - bei ihrem zweiten Schritt - zu einer Auffassung der «anderen Wirklichkeit» und des Geistes, die mit unserem Wissen über die Natur vereinbar ist. Aus umfassender interdisziplinärer Schau skizziert der Autor die neue Weltsicht.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Merkmale archaischen Weiterlebens - Bewusstseinsevolution während der archaischen Phase - Die positivistisch-rationalistische Übergangsphase - Der Durchbruch zu höherer Bewusstheit.