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Welt, Gesellschaft und Individuum

Ein Konzept empirischer Anthropologie und Sozialphilosophie

Heinz Meyer

Die vom konkreten physischen und psychischen Verhalten ausgehende anthropologische und philosophische Erörterung wendet sich gegen das Bild des Menschen als eines autonomen und freien Geistes: Das animal rationale «ek-sistiert» - selbst in der Distanzierung des Denkens - in Interdependenzen mit der Welt und der Gesellschaft; das Individuum realisiert, konstituiert und determiniert sich in Handlungs-, Bedeutungs- und Sinnkontexten mit anderen und anderem. Als «natürliches» und «natürlich» verstehbares Phänomen entmystifiziert die konsequent empirische Analyse die «Sonderstellung» des Menschen inclusive des Geist- und des Freiheitsproblems.
Aus dem Inhalt: Kontextuelle Einheit und Reflexivität - Zur Konstituierung von Welt, Gesellschaft und Individuum - Die Produktion des Selbst und der Umstände - «Wahre» und «falsche» Selbstverwirklichung - Alienation und Entfremdung - Freiheit und Selbstdetermination.