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Die Rolle der elektronischen Medien in der Entwicklung der Künste

Herausgegeben von Alphons Silbermann

Alphons Silbermann

Im vorliegenden Band werden die Beiträge einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kommunikationsforschung und der Katholischen Akademie Schwerte abgedruckt. Künstler, Wissenschaftler, Schaffende in den Medien, Publizisten und alle am Zustand und der Fortentwicklung der Medien und der Künste Interessierten wurden für die Zeit vom 14. bis zum 17. Oktober 1986 nach Schwerte eingeladen. Die Videokunst im engeren Sinne, überhaupt die instrumentelle Verwendung elektronischer Techniken im unmittelbar künstlerischen Prozess kamen mehr am Rande zur Sprache. Im Mittelpunkt standen die Wechselbeziehungen zwischen Produzenten und Rezipienten, wie sie durch die grossen elektronischen Kommunikationssysteme Rundfunk und Fernsehen hergestellt und beeinflusst werden.
Aus dem Inhalt: Prof. Dr. Alphons Silbermann, Köln: Prinzipielles zum Verhältnis von Kunst und Massenkommunikation - Prof. Dr. Gottfried Eisermann, Bonn: Zur wirtschaftlichen Abhängigkeit der Künstler von den elektronischen Medien - Dr. Walter Nutz, Köln: Die inhaltliche und formale Anpassung des Künstlers an die dramaturgischen Strategien der elektronischen Medien - Prof. Dr. Peter Rech, Köln: Fabrik und Theater - die Bildende Kunst angesichts der elektronischen Medien - Dr. Peter Ulrich Hein, Köln: Fabrik oder Theater - Dr. Richard Albrecht, Mannheim: Bilder-Welten: Aspekte veränderter Wahrnehmungsprozesse durch elektronische Medien. Oder wo die Nacht blau ist und das Gesicht faltenlos - Dr. Markus Schöneberger, München: Meinungsbildung und -führung durch Unterhaltung - Prof. Dr. Holger Rust, Hamburg: Pluralistische Ignoranz: Konsequenzen kultureller Desinformation durch audiovisuelle Massenmedien - Dr. Hermann Boventer, Bensberg: Von der Verantwortung der elektronischen Medien. Ethik und Fernsehästhetik im Spannungsfeld von Produktion und Publikum.