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Die Literaturtheorie Heinrich Bölls

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Walter Ziltener

Im Gegensatz zur verbreiteten Vorstellung von den 'Theoriedefiziten' Bölls wird hier versucht, das gedankliche Gebäude in den Aufsätzen, Reden, Kritiken, Interviews etc. nachzuzeichnen und zu erörtern. Dabei rückt das Dilemma des produktionsästhetisch ausgerichteten Autors, der auch gesellschaftliche Wirkung erzielen will, und die Suche nach dem 'Dritten Weg' als grundlegender denkerischer Ansatz in den Mittelpunkt des Interesses. Es zeigt sich, dass sich Bölls Denken bei aller Entwicklung (z.B. was das direkte politische Engagement betrifft) durch einen hohen Grad an Kontinuität auszeichnet.
Aus dem Inhalt: Bölls Theoriedefizite - Die Geschichte der Beschäftigung mit den «Nebenbeis» des Böllschen Gesamtwerks - Kunst, eine der wenigen Möglichkeiten, Leben zu haben - Ein Schriftsteller, dem es durchaus nicht bloss um die Kunst geht - Ein Roman ist ein Versteck - Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land - Gib Alarm! - Versuch über die Vernunft der Poesie - Die Auseinandersetzung des Autors mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit - Fortschreibung - Wirkungsabsicht bei fehlender Rezeptionstheorie.