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Es war einmal?

Elemente des Märchens in der deutschen Literatur der siebziger Jahre

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Walter Filz

Es war einmal? - Märchen haben derzeit Konjunktur. Mit der Wiederkehr des Erzählers in der Literatur der siebziger Jahre hat auch die Ur- und Frühform des Erzählens neues Interesse gefunden. Von Günter Grass bis Michael Ende greifen unterschiedlichste Autoren in ihren Texten Elemente und Motive des Märchens auf, um sie zu variieren und umzudeuten. Wie und mit welcher Absicht verfahren sie dabei? Äussert sich in der Hinwendung zur Märchenwunderwelt einmal mehr die vielfach diagnostizierte postmoderne Krise der Aufklärung? Dient das Märchen als Vehikel zur Wirklichkeitsflucht oder soll mit ihm eine neue, erweiterte Perspektive auf die Realität vermittelt werden? Die vorliegende Untersuchung geht diesen Fragen nach.
Aus dem Inhalt: Variationen und Bearbeitungen Grimmscher Märchen - Elemente und Motive des Märchens u.a. bei Ingeborg Bachmann, Wolf Wondratschek, Helmut Heissenbüttel, Günter Grass, Michael Ende und Barbara Frischmuth - Märchenhaftes in der Literatur der DDR - Märchen als Medium von Selbst- und Geschichtsfindung - Entwicklungen nach 1980.