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Kriterien eines vergleichenden Warentestes für Metall-Brillenfassungen

Empirische Studie für den deutschen augenoptischen Markt im Jahr 1986

Dr. Marx & Dr. Zippel, Rechtsanwälte

Seit 1984 wird in der Bundesrepublik über die Qualität von Brillenfassungen diskutiert. Dabei steht auch die Leistungsfähigkeit der bundesdeutschen Augenoptiker im Brennpunkt. Anlass waren die Ergebnisse einer vom Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen in Auftrag gegebenen Studie der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Stuttgart über die Qualität von Kassenfassungen aus Metall sowie die Bewerbung von Brillen mit einem Prüfsiegel des TÜV-Hessen. Die Untersuchungen waren wettbewerbsrechtlich bedenklich und für den Brillenmarkt nicht repräsentativ. Die vorliegende Arbeit versucht, unter Anwendung anerkannter Erhebungstechniken Kriterien für einen Qualitätstest von Brillenfassungen zu entwickeln, die auch wettbewerbsrechtlichen Anforderungen standhalten. Sie beschreibt ferner einen vergleichenden Qualitätstest von Herrenfassungen aus Metall, der auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse in den Jahren 1986 und 1987 durchgeführt wurde. Nicht nur die «Angebotsqualität», sondern auch die «Anbieterqualität» steht dabei auf dem Prüfstand.
Aus dem Inhalt: U.a. Kriterien für einen vergleichenden Qualitätstest von Brillenfassungen - Wettbewerbsrechtliche Anforderungen - Stand der Normung bei Brillenfassungen - Auswahl des Testgutes durch Sortimentsbeobachtung - Fallstudie.