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Rolle und Konfiguration

Studien zum Werk Max Frischs

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Andreas Schäfer

Bereits zu Lebzeiten kann Max Frisch als Klassiker bezeichnet werden. Seine Tagebücher, Dramen und Romane wurden Gegenstand einer kaum noch überschaubaren Zahl literaturwissenschaftlicher Betrachtungen. Die vorliegenden Studien befassen sich mit dem von Frisch zentral erörterten Verhältnis zwischen Ich und Rolle sowie mit der Anordnung seiner Figuren im literarischen Text. Das Vorurteil, Frisch konstatiere die Fremdbestimmung des Individuums, ohne eine Problemlösungsstrategie zu entwickeln, wird ausgeräumt. Über die Erkenntnisfunktionen des fiktiven Rollenspiels eröffnet sich ein neuer Zugang zur Literatur Frischs, dessen verhaltener Optimismus von weiten Teilen der Forschung bisher ignoriert wurde.
Aus dem Inhalt: Folgende Werke werden näher behandelt: Bin oder Die Reise nach Peking - Santa Cruz - Tagebuch 1946-1949 - Stiller - Mein Name sei Gantenbein - Biografie: Ein Spiel - Tagebuch 1966-1971.