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Die «Elis-Gedichte» Georg Trakls

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Gudrun Grapow

Symbol und Metapher- diese beiden literarischen Begriffe haben im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Definitionen erfahren. Auch im Zusammenhang mit der verschlüsselten Poesie Georg Trakls berief man sich immer wieder auf diese Termini, ohne ihren Gebrauch stichhaltig anhand des Werkes belegen zu können oder ihre «ad hoc»-Funktion einzubeziehen. Unter besonderer Berücksichtigung der «Elis-Gedichte» und ihrer Varianten untersucht diese Arbeit die Rolle des literarischen Symbols und der Metapher unter verschiedenen wissenschaftlichen Gesichtspunkten und beleuchtet die Struktur des Traklschen «oeuvre» als Prozess, der sich als Progression von Früh- zum Spätwerk offenbart. Statt Metaphern und Symbolen findet man hier «Trakl-Wörter», die innerhalb des trésor des Dichters erkenntlich und «vraisemblable» werden.
Aus dem Inhalt: Methodologische und theoretische Überlegungen zum Problem der Metapher und des Symbols - Statt «Metapher» und «Symbol»: Trakl-Wörter - Die Notwendigkeit eines Trakl-Wörterbuchs - Versuch einer Interpretation der «Elis-Gedichte».