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Alltagssprachliche Metakommunikation im Englischen und Deutschen

Werner Welte and Philipp Rosemann

«Wir bedienen uns, wenn wir in der Kommunikation die Sprache selbst thematisieren, bestimmter Metaphern - sagen die Bereiche, denen sie entlehnt sind, etwas über das Bild aus, das sich Menschen von der Sprache machen? Ist dies vielleicht sogar ein kohärentes Bild, so daß eine sorgfältige Analyse der Grundannahmen, die sich in diesen Metaphern manifestieren, eine Art 'Alltagstheorie' der Sprache ergibt?» - Der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen ist der vorliegende Band gewidmet. Unter kritischer Berücksichtigung linguistischer und philosophischer Forschungsergebnisse bietet er erstmalig die vollständige Analyse der inhaltlichen wie formalen Eigenschaften unseres alltäglichen Sprechens über die Sprache: von den dominanten Zügen volkslinguistischer Spekulation und Sprachkritik über Morphologie und Syntax bis zu pragmatischen Aspekten.
Aus dem Inhalt: Philosophiegeschichtliche Grundlagen - Volkslinguistik - Die Sprachkritik der Gegenwart und die «English Mafia» - Morphosyntaktische Eigenschaften alltagssprachlicher Metakommunikation - «Metakommunikationsmetaphern» - Verba dicendi, delokutive Verben, metasprachliche Negation und Adverbiale - Pragmatisches - Bibliographie.