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Die Frau als Verführte und als Verführerin in der deutschen und französischen Literatur des 18. Jahrhunderts

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Dietlinde S. Bailet

Unter dem Einfluss Richardsons, Rousseaus und der Aufklärung erheben manche Schriftsteller das Schicksal des verführten Mädchens zum Hauptthema ihres Werkes. Diese Arbeit bedient sich einer komparatistischen Methode und veranschaulicht anhand von Werken von F.H. Unger, Diderot, Ch. de Laclos und Wieland, wie sich die literarische Gestalt der Verführten sowie die der Verführerin unter der soziologisch und materialistisch begründeten Auffassung vom Menschen grundlegend ändern und wie sich ursprünglich Sündhaftes in einen positiven Lebensfaktor verwandeln kann. Altes Motivgut findet dabei -je nach Wirkungsabsicht- eine immer neue, zuweilen äusserst moderne Gestaltung.