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Anmut und Würde

Die Dialektik der menschlichen Vollendung bei Schiller

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Kenneth Parmelee Wilcox

Die Dissertation bearbeitet den Zusammenhang von Natur und Vernunft in Schillers philosophischen Schriften. Während Kant diesen Zusammenhang als statisch und zwiespältig sieht, betrachtet ihn Schiller als dynamisch und dialektisch. Die Phasen dieser Dialektik bestehen aus 1) einer These (Anmut), 2) einer Antithese (Sinnlichkeit gefolgt von Würde) und 3) einer Synthese (Anmut höheren Grades). Diese Dialektik wiederholt sich bis Natur und Vernunft im «Ideal der menschlichen Schönheit» eins werden und demzufolge auch kein Unterschied mehr besteht zwischen Anmut und Würde.
Aus dem Inhalt: Zu Schillers regulativer Methode - Der Dualismus und die ersten Ansätze zur Synthese - Die ästhetische Schönheit - Die moralische Schönheit: Anmut - Die Würde - Die Dialektik wird zur Spirale - Der ästhetische Zustand: die Spirale wird ausgebaut.