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Weltentwurf und Sprachverwandlung

Untersuchungen zu Dominanzverschiebungen in der Erzählkunst zwischen 1825 und 1950

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Walter Herzig

Aufgrund eines kritisch überdachten Fiktionsbegriffs wird in dieser Arbeit der Versuch unternommen, sechs Werke im Doppelaspekt von Sprachinhalt und Sprachform zu einer Kongruenz zu führen, welche Roman Jakobsons Kategorien des Ganzen und des Teilganzen, vor allem aber auch H.-G. Gadamers Bild- bzw. Abbildbegriff gerecht wird. Im letzten Kapitel werden die synchronischen Punkte der unabhängig voneinander interpretierten Werke dann zugleich diachronisch zur Kette gereiht und in der Einsicht, dass sich die Werkkette im gleichen Netz von Strukturkonvergenzen und Strukturdivergenzen konstituiert wie das Einzelwerk, auf ihren historischen Aussagewert bzw. ihre aufscheinenden Entwicklungstendenzen befragt.