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Das Prinzip des Gegensatzes

Beitrag zu einem interdisziplinären, phänomenologischen Vergleich fundamentaler Strukturgesetze in Natur und Kultur

Volker Bendig

In dem vorliegenden Buch wurde versucht, grundlegende Naturgesetze und Modelle in diverse natur- und geisteswissenschaftliche Fächer zu transponieren. Verschiedene Abstraktionsschritte und Blickwinkel liefern zahlreiche 'Fragmente', 'Röntgenbilder' und 'Mosaiksteine' von unterschiedlicher Reichweite und Präzision.
Auf der Suche nach gemeinsamen Strukturen begegnen wir häufig gerade heterogenen, sehr gegensätzlichen oder gar einander widersprechenden Kräften, die - in widerstrebender Harmonie (Heraklit) - eine synthetische Einheit bilden. Sämtliche Ausführungen stehen von daher unter dem globalen Leitmotiv 'Gegensatz-Einheit'.
Ob seiner enormen Komplexität und Weite kann und will dieser interdisziplinäre Universalansatz nicht vollständig sein. Ganz bewußt nimmt er deutliche Lücken und fachspezifische Mängel in Kauf - in der Hoffnung, daß andere Kolleginnen und Kollegen korrigierend und ergänzend an dieser Materie weiterarbeiten.
Aus dem Inhalt: Gegensatz - Einheit - Interdisziplinäre Kooperation diverser Natur- und Geisteswissenschaften - Phänomenologische Abstraktion - Wechselspiel von analytischer Exaktheit und synthetischer Weite - Verschiedene Ebenen - Fließgleichgewicht - Rückkopplungsprozesse - Interdependenzen - Schwingungen.