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Der Name des Seins

Metaphysische Dialoge

Monika Neuhäusler

Die Metaphysik, Anfang der Philosophie, ist nicht am Ende. Im Gegenteil: Die Frage nach Grund, Wesen und Sinn des Daseins stellt sich heute vor der anscheinenden Sinnlosigkeit des Weltlaufs nicht nur dringlicher denn je, sie erhält auch ungeahnte Denkhilfen. Vor allem bietet die Aufschließung der sogenannten «Materie» die Chance, die Welt «von innen her» zu verstehen. Die so leidenschaftlichen wie kritischen Dialoge des Buchs führen vom «Sein», dem Ursprung und der Einheit aller Dinge, zum «Bewußtsein». In umfassendster Bedeutung als «Innesein» ist es das Wesen alles Seienden, einschließlich der «Materie», die nur unser naives Vorurteil als «toten Stoff» vermeint. Ob das Sein, das sich in allen Wesen «individuiert», Gott genannt werden darf, wenn ja, in welchem Verständnis, ist u.a. die Frage dieses Werks «rationaler Mystik»: Es bestätigt die mystisch erlebbare Wahrheit «Ich bin Du» im strengen Denken. Ein Buch für philosophische Weggefährten.
Aus dem Inhalt: Erweis einer absoluten Ursache der Welt - Bewußtsein: unentstandenes Urfaktum - Mögliche Weisen des Seinsbewußtseins - Auflösung des naiven Materiebegriffs - Problem der Individuation - Unsterblichkeitsfrage - Ethik aus der Identität aller Wesen im Sein - Gott der Name des Seins?