Show Less
Restricted access

Die Quellenberichte im Josef-Sinai-Komplex

Series:

Wilhelm Riesenhoefft

Die «Genesis» und die «Geschichte Alt-Israels» als Pilotforschungen werden gesichert im Sinne der «umfassenden Neuanalyse des pentateuchischen Erzählungsgutes, deren wir dringend bedürfen», dabei setzte G. von Rad (1972) den «Dualismus einer jahwistischen und einer elohistischen Rezension» voraus, «abgesehen von dem unbestrittenen Anteil der Quelle P». Die hohe Trefferquote ist der Strenge der Redaktion zu verdanken, bis in den Sinai-Komplex (gegen den Consensus, Noth: literarisch so kompliziert, «dass eine einleuchtende Analyse heute nicht mehr gelingt»). Die «Einheit» der Josef-«Novelle» (von Redford bis R. Rendtorff) ist Illusion. In der Nachfolge Jesu ist es geboten, sich der Rolle eines «Aussenseiters» verantwortlich zu stellen.
Aus dem Inhalt: 1. Zur Methode: Paralleltexte entflechten, Kongruenzen (wortgleiche Parallelen) beachten oder die Umstellung (Ex 3JE p 6P) - 2. Quellen rekonstruiert (Joseferzählung von P!) - 3. Text restlos aufgeteilt, wenig Redaktion - 4. Textanalyse und Synthese der Quellenfassungen begründet.