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Briefe von und an J.M.R. Lenz

Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1918. Gesammelt und herausgegeben von Karl Freye und Wolfgang Stammler. Band 1: XVI, 332 S. Inhalt: Vorwort des Hrsg. - Die wichtigsten Werke - Briefe vom Neujahr 1763 bis Juni 1776. Band 2: 312 S. Inhalt: Juni 1776 bis Janua

Jürgen Behrens

Diese einzige Sammlung der Briefe von und an Lenz gehört zu den wichtigsten Quellenveröffentlichungen zur Geschichte des Sturm und Drang in Deutschland. J.M.R. Lenz (1751-1792), Sohn eines livländischen Pastors, begann seine Studien in Königsberg, lebte als Erzieher in Strassburg. Neben seinem dem Sturm und Drang verpflichteten literarischen Schaffen beschäftigten ihn militärische Reformpläne, für die er durch Goethe den Herzog v. Weimar gewinnen sollte. Als seine Freundschaft mit Goethe ein jähes Ende nahm, fand er Zuflucht bei Schlosser, reiste in die Schweiz und erlitt einen seelischen Zusammenbruch, von dem er sich nie ganz erholte. Von genialischem Wesen, gelang es ihm doch nicht, eine Lebensstellung zu erreichen. Er starb in Moskau in kärglichen Verhältnissen.