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«Kunstverständnis und vollendetes technisches Geschick»

Studien zum Werk des Glasmalers Jakob Georg Röttinger

Eva Zangger Hausherr

Die Werkstatt Georg Röttingers war in der Zeit um 1900 international sehr erfolgreich in der Produktion von Glasmalereien tätig. Das Zürcher Atelier, in welchem bereits in der zweiten Generation Glasgemälde erschaffen wurden, hatte sich auf die Herstellung von Glasmalereien im Stil des Historismus und Jugendstil spezialisiert und belieferte sowohl öffentliche Institutionen und Kirchgemeinden als auch Privatpersonen mit den leuchtenden Kunstwerken. Der künstlerisch wie auch handwerklich äusserst versierte Georg Röttinger leitete die Werkstatt zusammen mit seinem Bruder Heinrich, welcher für die administrativen Belange zuständig war. Die Firma Röttinger ist eine der einzigen Werkstätten in Europa, von welcher noch der praktisch vollständige Nachlass erhalten ist. Zudem befinden sich noch einige der Werke in situ oder sind eingelagert. Diese ausserordentlich gute Quellenlage erlaubt es, den Entstehungsprozess der Kunstwerke exemplarisch nachzuvollziehen und lässt Einblicke in das Funktionieren eines Glasmalereiateliers in der Zeit um 1900 zu.
Inhalt: Das Werk Jakob Georg Röttingers – Der Künstler und seine Werkstatt – Entstehungsprozess der Werke – Glasmalerei als integraler Bestandteil der Architektur – Rezeption der Glasmalerei.