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Das Wagnis der Moderne

Festschrift für Marianne Kesting

Paul Gerhard Klussmann, Willy Richard Berger and Burkhard Dohm

Seit den Tagen der «Querelle des Anciens et des Modernes» hat die Moderne aufbegehrt gegen eine im Konventional-Musterhaften erstarrte Tradition, ihr Imperativ war das Wagnis des Aufbruchs ins Neue und Unbekannte. Die Aufsätze des Bandes nähern sich dem Thema von verschiedenen Richtungen her. Drei Jahrhunderte 'Moderner Literatur' von Daniel Defoe bis zu Ernst Curtius stehen zur Debatte. Forscher aus den Gebieten Komparatistik, Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik und Skandinavistik melden sich zu Wort; sozialgeschichtliche, kunsthistorische, geschichtsphilosophische und psychoanalytische Fragestellungen kommen zur Sprache. Gezeigt wird die allseitige Offenheit der Moderne, ihre innovative Vielfalt und ihre grenzüberschreitende Intention. Auf mannigfache Weise zeigt sich ein Zusammenhang mit den Arbeiten von Marianne Kesting.
Aus dem Inhalt: Die Dichter und die Drogen der Aufklärung - Entdämonisierung des Bösen in Defoes 'Moll Flanders' - Akromanie - Epigonentum als Programm (Eminescu)? - Die Träume in Hofmannsthals 'Andreas oder die Vereinigten' Kritik der Revolution im Medium der neueren Komödie - Kandinskys Bühnenkomposition 'Der gelbe Klang' - Die Konzeption der Geschichte in der Lyrik der 'Agrariens' - Ruptures et continuité.