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Theokratische Demokratie des alten Israel

Fünf Studien zur Geschichte Israels

Jan Dus

Zwischen Josua (ca. 1330 v. Chr.) und der Niederlage bei Eben Eser 1. Sam. 4 (ca. 1050) sei Israel eine theokratisch demokratische Republik gewesen. Die Geschichte dieser Republik spiegele sich in den damals entstandenen Quellenschriften der Thora wider. Mose, der «urbildliche Richter » (H.-J. Kraus), macht zwar den Eindruck eines theokratischen Alleinherrschers, aber der republikanische Regent in Israel habe jeweils nur das als Offenbarung Jahwes proklamiert, was aus den Sitzungen des Senats als Standpunkt der Mehrheit der 72 (zwölf mal sechs) Senatoren hervorgekommen war. Der Autor will zeigen, daß von diesen Hypothesen aus eine neue Geschichte des alten Israel geschrieben werden kann. Er endet bei der Gründung Israels, aber die Fortsetzung soll folgen.
Aus dem Inhalt: Hexateuch als Quelle zur Geschichte der Richterzeit - Stämme- und Sippensystem als Grundlage des israelischen Senats - Richter als Oberbefehlshaber des Heerbanns - Warum ist das ursprüngliche System Israels nicht längst bekannt?