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Die Evolution der transatlantischen Welt 1945-1990

Westeuropa, die Vereinigten Staten und der Dollar

Klaus Mayer

Die transatlantische Welt nach dem 2. Weltkrieg, zu der die Vereinigten Staaten, Kanada und die Westeuropäer zählen, war und ist durch eine enge Verflochtenheit der Währungs-, Wirtschafts- und der Sicherheitspolitik gekennzeichnet. Die Führung und die Initiative bei den makropolitischen Innovationen lag insbesondere seit der Kennedy-Ära fast ausschließlich in Washington. Die theoretische Leitlinie für diese Analyse bildet das vom Autor dieses Buches definierte Konzept der politischen Innovationszyklen. Dieses Konzept entspricht einer Anpassung der Theorie der Konjunkturzyklen von J.A. Schumpeter an die gesellschaftliche Entwicklung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Analyse der historischen Ereignisse der transatlantischen Welt ergab zwischen 1945 und 1990 vier makropolitische Innovationen, deren Zyklen die Hauptgliederung dieses Buches bilden. Seit der späten Reagan-Ära und den weitreichenden Veränderungen in Osteuropa zeichnet sich die Möglichkeit ab, die transatlantische Welt in eine gleichrangige Kooperationsstruktur zu transformieren.
Aus dem Inhalt: Der Versuch der Grundlegung einer pluralen Welt 1944-1961 - Washingtons Politik eines globalpolitischen Zentralismus 1961-1973 - Die Politik der Expansion des Petro-Dollar-Volumens 1973-1979 - Die latente Krise des globalpolitischen Konzepts 1980-1990.