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Utilitas Publica - Gemeiner Nutz - Gemeinwohl

Untersuchungen zur Idee eines politischen Leitbegriffes von der Antike bis zum späten Mittelalter

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Peter Hibst

Der Begriff des Gemeinwohls spielt im politischen Denken des abendländischen Kulturkreises von jeher eine zentrale Rolle. Die historische Forschung ist der Bedeutung des Begriffes bisher kaum nachgegangen. Die vorliegende Studie geht der Geschichte des Begriffes und der mit ihm verbundenen Vorstellung nach. Dabei wird die Entwicklung von den Anfängen in der Antike bis zu den bedeutendsten Staatstheoretikern des hohen und späten Mittelalters betrachtet, um die Grundlagen des heutigen Gemeinwohlverständnisses darzulegen. Neben den Gemeinwohlkonzeptionen des Johannes von Salisbury, des Thomas von Aquin, des Remigius von Girolami, des Aegidius Romanus, des Marsilius von Padua und des Nikolaus von Kues werden auch die gedanklichen Vorleistungen antiker und frühmittelalterlicher Staatstheoretiker dargestellt.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des Gemeinen Nutzens in der antiken Staatsphilosophie - Der Gemeinwohlbegriff in der lateinischen Patristik - «Gemeiner Nutzen» in der politischen Theorie des 9.-12. Jahrhunderts - «Gemeinwohl» in der politischen Theorie des hohen und späten Mittelalters.