Show Less
Restricted access

Der Alldeutsche Verband am Vorabend des Ersten Weltkrieges (1908-1914)

Ein Beitrag zur Geschichte des völkischen Nationalismus im spätwilhelminischen Deutschland

Series:

Michael Peters and Michael Peters

Der während der Kanzlerschaft Bülows als «Wahlhelfer» und Verkünder einer anglophoben «Weltpolitik» hervortretende Alldeutsche Verband gewann unter seinem neuen Vorsitzenden Heinrich Claß (seit 1908) im preußisch-deutschen Konstitutionalismus wachsenden politischen Einfluß. Die vorliegende Monographie ist bemüht, den ideologisch-politischen Kurs und die interne Programmdiskussion des ADV nachzuzeichnen sowie seine Verbindungen zur Reichsregierung und zu den preußischen Ressorts, zu Parteien und nationalen Agitationsverbänden herauszuarbeiten. Nachgewiesen werden kann u. a., daß die Kriegszielprogramme des ADV ab 1914 lange vorher tief im alldeutschen Denken und in der alldeutschen Weltanschauung verwachsen gewesen sind.
Aus dem Inhalt: Alldeutsche Großmachtprogramme seit 1895 - Der ADV auf dem Weg zur «Nationalen Opposition» - Die wachsende Bedeutung des ADV innerhalb des Regierungssystems - Alldeutsche Staatsstreich-Forderungen und Kriegsvorbereitungen ab 1912.