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Pablo Picasso: «Guernica» und die «Kunst»

Das Bild zum Ende der Barbarei

Siegfried P. Neumann

Der Künstler Pablo Picasso begreift den Terror-Angriff auf die baskische Stadt Guernica am 26. April 1937 auch als Zerstörung der KUNST im Menschen. Das Bild Guernica ist sein Notschrei aus KUNST gegen Barbarei durch Gewalt. Im Werk erscheint die Welt-Bühne, auf der das Endspiel inszeniert wird. Die Anarchie der Mütter wurde durch die Technokratie der Männer gewaltsam unterdrückt. Der Mythos von Europa und dem Stier eröffnet unsere Geschichte durch Gewalt. Sie wird zum Geschick unserer Welt und sie bedroht im Endspiel den Aufenthalt des Menschen auf der Erde. Wird der Mensch an der Erde scheitern? Bellerophon, der Held der Neuen Welt, ist schon gescheitert. Der Neue Gott - sein Name ist (gewaltsame) Technik - droht zum Geschick des Endes zu werden. «Nur noch KUNST kann uns retten¿» Picasso sagt es uns im Welt-Bild durch die Mutter; sie ruft den Menschen zur rückkehrenden Einkehr in KUNST als Kunde des Lebens.
Aus dem Inhalt: KUNST und Künstler - KUNST-Metaphysis und Kunst-Ästhetik - Picassos Weg zur KUNST: «Ich suche nicht, ich finde¿» - Exkurs in die Zeit-Geschichte - Guernica; Werk aus KUNST: Entziffern-Deuten-Dichten - Das Bild zum Ende der Barbarei - Dialektik aus KUNST - KUNST macht frei.