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Drama und Dramaturgie Heiner Müllers zwischen 1956 und 1988

2., unveränderte Auflage

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Heiner Müller zählt Anfang der neunziger Jahre zu den meistdiskutierten Autoren des deutschen und europäischen Theaters der Gegenwart. Ein wesentliches Kennzeichen der Dramatik Müllers ist ihre Historizität und dynamische Prozeßhaftigkeit. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, einen Überblick über die dramaturgischen Konzeptionen und ästhetischen Verfahrensweisen zu gebendie Müller in Auseinandersetzung mit Werken Bertolt Brechts, Antonin Artauds, William Shakespeares und antiker Autoren zwischen 1956 und 1988 experimentell entwickelt hat: von den «Produktions- und Lehrstücken» des Frühwerks über die Textmontagen und Collagen der siebziger Jahre, bis hin zu den «entdramatisierten Gedankenspielen» der jüngsten Zeit.
Aus dem Inhalt: Rezeption der Dramatik Müllers in der Wissenschaft und auf dem Theater - Entwicklung der dramaturgischen und poetologischen Konzeptionen Müllers (dramen- und theatertheoretische Überlegungen) - Exemplarische Interpretation der Stücke «Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande», «Germania Tod in Berlin», «Bildbeschreibung».