Show Less
Restricted access

Sprachgebrauch im Wandel

Anmerkungen zur Kommunikationskultur in der DDR vor und nach der Wende

Series:

Gotthard Lerchner

der neuen Länder über die deutsche Wiedervereinigung hinaus verfolgbar bleiben. Unterschiede im Gebrauch der deutschen Sprache diesseits und jenseits der Trennlinie zwischen den deutschen Staaten haben über Jahrzehnte hinweg das Interesse von Wissenschaftlern und Laien gefunden. Die anfangs äußerst kontrovers geführten, stark emotions- und ideologiebestimmten Diskussionen haben inzwischen längst versachlichten Beurteilungen nach linguistischen Beschreibungsverfahren Platz gemacht. In diesem Verständnis werden im vorliegenden Band von verschiedenen Blickpunkten aus unterschiedliche Symptome eines kommunikativen Befundes erfaßt, dessen Spuren in der Sprachwirklichkeit der neuen Länder über die deutsche Wiedervereinigung hinaus verfolgbar bleiben.
Aus dem Inhalt: U. Fix: Rituelle Kommunikation im öffentlichen Sprachgebrauch der DDR - Ch. Bergmann: Parteisprache und Parteidenken - I. Barz: Beobachtungen zum euphemistischen Sprachgebrauch in der wirtschaftspolitischen Berichterstattung - F.-P. Scherf: Dokumentarisierte Topolexik - P. Porsch: Alltag - Alltagsbewußtsein - Sprache - D. Gärtner: Vom Sekretärsdeutsch zur Kommerzsprache - M. Schröder: Lexikographische Nach-Wende - G. Lerchner: Fremdheit und Toleranz in einer polyzentrischen deutschen Kommunikationskultur.