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Henri Quatre Salvator

Studien und Quellen zu Heinrich Manns «Henri Quatre»- Band 3: Coligny - Agrippa d'Aubigné - Henri Quatre

Ekkehard Blattmann

Der Band legt dar, wie Heinrich Mann im «Henri Quatre»-Roman unter stetem Rückgriff auf die Primär- und Sekundärquellen seinen Helden Henri nach dem figuralen Urmuster von Jesu Vita, Passion und Erlösertum formt und wie diese Jesusnachfolge alsbald in die anthropozentrische Botschaft der «église humaine» umschlägt. Neben der zentralen Gestalt von Henri Quatre Salvator werden auch die salvatorisch relevanten Nebengestalten Jeanne d'Albret, Coligny, Agrippa d'Aubigné und Henri Guise näher beleuchtet. Den Hintergrund dieser Interpretationen bildet eine eindringliche Darstellung der religiösen Deutungsmuster, die Heinrich Mann in der einschlägigen Historiographie des 16. Jahrhunderts vor Augen hatte. Der Band wird beschlossen mit einem Blick auf Henris Reich als die politische Verwirklichung der «église humaine».
Aus dem Inhalt: Heinrich Manns «Geist»-«Materie»-Weltmaschine - Historiographie als figurale Argumentation - Die Passion des Admirals Coligny - Henris Lieblingsjünger Agrippa d'Aubigné - Henri Quatre Salvator - Henris Reich als die politische Verwirklichung der «église humaine».