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Die Provokation zum Leben

Gott im theologischen Werk Helmut Gollwitzers

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Rolf Stieber

Helmut Gollwitzer ist einer der namhaftesten und profiliertesten deutschen Theologen. Öffentlich bekannt geworden ist er vor allem durch sein leidenschaftliches Engagement für Frieden und Gerechtigkeit sowie durch seine positive Aufnahme marxistischer Gedanken in die Theologie. Dabei wurde und wird aber häufig übersehen, daß sein thematisch weitgefächertes Werk stets bezogen bleibt auf das Denken Gottes, auf die Gotteslehre, die im Zentrum seiner Theologie steht.
Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Gollwitzers theologisches Denken und bietet mit dem Stichwort der «Provokation zum Leben» einen Schlüssel, sein Werk in seinem systematisch-theologischen Zusammenhang und in seiner bleibenden Aktualität zu erschließen. Dabei wird insbesondere Gollwitzers Vermittlung von Dogmatik und Ethik herausgearbeitet, die in der neueren theologischen Diskussion immer seltener geleistet wird. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese Gotteslehre mit ihrer starken Betonung der jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens verstanden werden kann als ein Beitrag zu einer befreienden Theologie innerhalb der «1. Welt».
Aus dem Inhalt: Lebenskontext und Theologie - Gott, ein restlos erfreuliches Wort (Dogmatik) - Das Strittigsein JHWHs - Das neue Leben will gelebt sein (Ethik) - Die «Befreiung zur Solidarität» und die Theologie der Befreiung.