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«Überall nur Eine Natur»?

Studien über Natur und Kunst in Goethes «Wahlverwandtschaften»

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Ann-Theres Faets

Die Wahlverwandtschaften, Goethes geniale literarische Verarbeitung seiner Studien zu Naturwissenschaft und Kunstgeschichte, setzen den Gedanken um, daß die Vorstellung von der Einheit der Natur obsolet geworden ist. Die Romanfiguren deuten die sie umgebenden Naturprozesse anthropomorphisch um und scheitern notwendig an den daraus folgenden falschen Setzungen. Nicht von außen zudringende mythische Mächte sind für sie todbringend; vielmehr wird ihnen ihre eigene Unfähigkeit zu selbstverantwortetem Handeln zum unentrinnbaren Schicksal.
Aus dem Inhalt: Goethes Rezeption kunstgeschichtlicher und kunsttheoretischer Fragestellungen an der Wende zum 19. Jahrhundert - Goethes Aneignung naturwissenschaftlicher Theorien und deren Einfluß auf seine ästhetischen Überzeugungen.