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Die Entwicklung des georgischen historischen Romans

Micheil Dshawachischwili, Konstantine Gamsachurdia, Grigol Abaschidse, Tschabua Amiredshibi und Otar Tschiladse

Steffi Chotiwari-Jünger

In der vorliegenden Untersuchung wird eine Problematik behandelt, die sich im weiteren Sinne dem noch ungeklärten genretheoretischen Problem des historischen Romans zuwendet. Erschlossen wird die außerhalb Georgiens weitgehend unbekannte Entwicklung des georgischen historischen Romans. Im Mittelpunkt stehen die Romane Micheil Dshawachischwilis «Die Geächteten von Marabda» (1933), Konstantine Gamsachurdias «Die rechte Hand des großen Meisters» (1939), Grigol Abaschidses «Lascharela» (1958) und «Die lange Nacht» (1964), Tschabua Amiredshibis «Data Tutaschchia» (1973, 1975) und Otar Tschiladses «... daß mich totschlage, wer mich findet» (1976) sowie «Das eiserne Theater» (1981), die in diachronischer und synchronischer Betrachtung, z.T. erweitert in der georgischen Romanentwicklung und im Blick auf andere Literaturen abgehandelt werden.
Aus dem Inhalt: Der georgische historische Roman - Gestaltung der georgischen Renaissance (Gamsachurdia, Abaschidse) - Der georgische Rebell (Dshawachischwili, Amiredshibi) - Die Gestaltung von Lebensmustern (Tschiladse).