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Carl Flesch. Die Hohe Schule des Fingersatzes

Kathinka Rebling

Carl Fleschs «Hohe Schule des Fingersatzes» ist das letzte, bisher noch niemals im Original veröffentlichte Werk des großen Geigers, Pädagogen und Theoretikers, der 1944 in der Schweiz verstarb und es nicht mehr selbst herausgeben konnte. Nach den verdienstvollen Ausgaben von Alberto Curci und Boris Schwarz in italienisch bzw. englisch, war es der Herausgeberin ein vordringliches Anliegen, der deutschsprachigen Fachwelt das umfangreiche nachgelassene Werk im Original vorzulegen. Fleschs Werk ist nicht allein Spielanleitung, sondern gibt auch Zeugnis von Interpretationsstil und Aufführungspraxis seiner Zeit. Eine ausführliche Einleitung der Herausgeberin legt besonderes Gewicht auf das bisher nicht dokumentierte Schicksal Carl Fleschs zwischen 1928 und 1944.
Aus dem Inhalt: Die Hohe Schule des Fingersatzes von Carl Flesch in vier Teilen - Von der Herausgeberin: Joachim-Nachfolge? Dokumentation der Ausbürgerung - Vertreibung und Exil - Umwege eines nachgelassenen Manuskripts.