Show Less
Restricted access

Max Klinger und die Musik

Ursula Kersten

Der Maler, Graphiker und Bildhauer Max Klinger war eine der markantesten Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende. Er wurde als Michelangelo seiner Zeit bezeichnet. Neben seinen Ambitionen für Literatur und Philosophie galt sein Interesse der Musik. Besonders liebte und verehrte er die Komponisten Beethoven, Schumann und Brahms. Eine in Briefen dokumentierte Freundschaft, die sich in gegenseitiger Einflußnahme auf das Schaffen auswirkte, verband Klinger mit Brahms. Die vorliegende Studie zeigt die gegenseitige Beeinflussung von Musik und bildender Kunst auf. Werkanalysen verdeutlichen, auf welche Weise Klinger musikalische Eindrücke zu visuellem Erlebnis werden ließ. Dabei handelt es sich nicht um Illustrationen, sondern um nachvollzogene Gefühlsäußerungen, zum Teil mit philosophischem und religiösem Hintergrund.
Aus dem Inhalt: Klinger und Schumann im Kampf gegen die Philister - Intermezzi Opus IV nach Intermezzi op.4 von Schumann - Klinger und Brahms: Titelblätter und Skizzen zu Werken von Brahms; Brahms-Phantasie Opus XII; Brahms' op. 45 und Klingers «Vom Tode I»; Brahms' op. 121 - Klinger als Bildhauer: Denkmäler von Beethoven, Brahms und Wagner; Büsten von Liszt, Wagner und Strauß - Anhang: Briefe von Klinger an Brahms.