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Musik und Literatur

Komparatistische Studien zur Strukturverwandtschaft

Series:

Albert Gier and Gerold W. Gruber

'Musik bezeichnet nicht, aber sie bedeutet. Schon Friedrich Schiller wies darauf hin, daß sie nicht den Inhalt, sondern die Form der Empfindungen darstellt; das von der Musik «Gesagte» muß daher nicht konkret, sondern abstrakt, nicht subjektiv, sondern objektiv sein. Eben die Abstraktheit und Objektivität machen die Musik als Modell für die literarische Moderne interessant' (Albert Gier).
Im Sinne eines interdisziplinären Diskurses werden in diesem Band Ansätze zu einer musikoliterarischen Komparatistik aufgezeigt, die sich sowohl strukturellen Fragen stellt als auch die ästhetische Komponente nicht außer Acht läßt. 18 Spezialstudien geben einen Eindruck der Komplexität des Forschungsgebietes, das die Künste in ihren wechselseitigen Einflüssen und in ihren Analogien betrachtet.
Aus dem Inhalt: Musik in der Literatur - Musik und Sprache - Variation als kompositorisches Prinzip in der Literatur - Mythos und Musik - Musikalische Strukturen im Film - Melancholie und Musik - Musik als poetisches Ideal in der deutschen Romantik - Musikalische Literatur und literarische Musik - Musikalische Form und sprachliche Struktur - Claude Lévi-Strauss - George Sand - James Joyce - Franz Werfel - Thomas Mann - Pierre Jean Jouve - Alejo Carpentier - Leslie Kaplan.