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Deutscher Jugendschatz- Wochenschrift für Arbeiterfamilien im 19. Jahrhundert

Eine literaturgeschichtliche Analyse der ersten proletarischen Wochenschrift

Werner Lesanovsky

Der Deutsche Jugendschatz stellt ein «Unikat» deutscher Erziehungs- und Bildungs-, Literatur- und Kulturgeschichte im 19. Jahrhundert dar. Er ist nachweisbar die erste Wochenschrift für die Heranwachsenden in Arbeiterfamilien und war zugleich als Bildungsmittel für die pädagogische Tätigkeit der Eltern gedacht. In der Studie wird erstmals in diesem Umfang unter literaturgeschichtlicher und -pädagogischer Schwerpunktsetzung die Wochenschrift analysiert. Sie erschien zu Beginn des Sozialistengesetzes gegen die Sozialdemokratie. Als Mitarbeiter waren neben W. Liebknecht und A. Bebel die jungen literarischen Kräfte der SPD sowie sympathisierende Wissenschaftler, Mediziner und Pädagogen tätig, deren Beiträge repräsentativ auszugsweise abgedruckt werden.
Aus dem Inhalt: Literaturgeschichte und pädagogische Bedeutung der Wochenschrift - Ziele und Inhalte der Zeitschrift - Bildungs- und Erziehungskonzeption im Jugendschatz - Darstellung der angezielten Bildungs- und Erziehungsbereiche.