Show Less
Restricted access

Der Kreuzzug Kaiser Heinrichs VI.

Claudia Naumann-Unverhau

Wenige Monate nach der Unterwerfung Siziliens nimmt Heinrich VI. Ostern 1195 in Bari das Kreuz. An den religiösen Motiven des Kaisers zweifelten schon seine Zeitgenossen. Bewogen den Herrscher handelspolitische Interessen zu diesem Zug in den Osten? War es ein Versuch, zum dringend benötigten Ausgleich mit dem Papst zu gelangen, oder gingen mit dem Kreuzzugsplan machtpolitische, ins östliche Mittelmeergebiet zielende Pläne einher? Die Autorin beantwortet diese Fragen unter Berücksichtigung der Interessen Papst Coelestins III. und der Fürsten des östlichen Mittelmeerraumes, rekonstruiert erstmalig den Verlauf des gesamten Unternehmens und erstellt ein prosopographisches Verzeichnis der Teilnehmer.
Aus dem Inhalt: Die Gründe für den Kreuzzugsplan des Kaisers - Kreuzzugsvorbereitungen in Apulien und Sizilien - Das Itinerar des Kreuzzugs - Erzbischof Konrad von Mainz in Kleinarmenien - Die Erhebung des Deutschen Hauses in Akkon zum Ritterorden - Die Prosopographie der Kreuzfahrer.