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Soziale Emanzipation

Kollektivismus und Demokratie im Umbruch von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland

Carsten Quesel

Der Umbruch zur Moderne ist durch die Verheißung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gekennzeichnet. Die Kriseneffekte dieses Umbruchs machen diese Verheißung allerdings fragwürdig. Macht- und Verteilungskämpfe bringen neue Disparitäten mit sich, gegen die sich der soziale Protest der Unterschichten wendet, wie auch die Sozialkritik von Intellektuellen, die sich als Repräsentanten des Volkes verstehen. In der wechselvollen Geschichte von Protest und Kritik entstehen Ansätze sozialer Bewegung, die über die bürgerliche Gesellschaft hinauszielen. Diese Ansätze werden anhand der deutschen Geschichte vom 16. bis zum 19. Jahrhundert rekonstruiert und problematisiert.
Aus dem Inhalt: Die Revolution von 1525 - Aufklärung und Utopie - Republikanismus und Egalitarismus - Korporation und Assoziation - Protest und Kritik - Die Revolution von 1848.