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Stadt im Bauernkrieg 1525

Strukturanalytische Untersuchungen zur Stadt im Raum anhand der Beispiele Erfurt, Mühlhausen/Thür., Langensalza und Thamsbrück

Sven Tode

Der sogenannte Bauernkrieg, der Stadt wie Land gleichermaßen erfaßte, war die erste überregionale Erhebung und größte Massenbewegung in der deutschen Geschichte. Obschon die Bedeutung der Städte bereits durch die Zeitgenossen für die Erhebung erkannt wurde, blieben sie in der Forschung ein Desiderat. Die Städte waren von der Erhebung direkt betroffen, oftmals durch Bauernhaufen überzogen oder in Verbündnisse gepreßt, an anderer Stelle in die Bewegung integriert, manche gar an führender Position; seltener waren Städte völlig resistent gegenüber der Bewegung geblieben. Die Programme der Bauern tragen den Namen von Städten, wurden in ihnen oder unter Assistenz von Städtern verfaßt. Erstmals wird eine Monographie zur Stellung im Bauernkrieg vorgelegt. In einem Radius von max. 50 km bieten die vier verschiedenartigen BeispielsstRadius von max. 50 km bieten die vier verschiedenartigen Beispielsstädte - im Herzland der Reformation gelegen - die Möglichkeit, Strukturen reformatorischer Bewegungen bei gleichen räumlichen Grundkonstanten zu analysieren.
Aus dem Inhalt: Für das 16. Jahrhundert: Begriff, Stadt-Land-Verhältnis, Konfliktstrukturen - Reformatorische Bewegungen in Erfurt, Mühlhausen/Thür., Langensalza und Thamsbrück - Stadt im Bauernkrieg: Versuch einer Typologie - Stadtbewußtsein als Grundkonstante städtischen Handels.