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«Wenn Wörter Schatten werfen»

Untersuchungen zum Prosastil von Günter Grass

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Thomas Angenendt

Die Bedeutung des Sprachstils für das erzählerische Werk von Günter Grass wurde zwar oft konstatiert, bisher aber kaum erforscht. Auf der Grundlage linguistischer Ansätze und traditioneller Begriffe der Rhetorik, untersucht diese Arbeit systematisch formale Charakteristika von Grass' Prosastil. Neben der Inventarisierung auffälliger sprachlicher Mittel steht die genaue Beschreibung und Interpretation ihrer funktionalen Bedeutung im konkreten Kontext. Den Ausgangspunkt der Analysen bildet «Aus dem Tagebuch einer Schnecke» von 1972, das im Gesamtwerk von Günter Grass eine Achsenposition einnimmt. Zusätzlich werden zu allen Stilmitteln exemplarische Beispiele aus dem Prosawerk von der «Blechtrommel» bis zu «Zunge zeigen» herangezogen.
Aus dem Inhalt: Stilistische Aspekte von: abweichenden semantischen Relationen - Ungewöhnlichen Wortbildungen - Vorgeprägten Sprachmustern - Graphischen Mitteln - Wortstellung - Satzerweiterung - Satzumfang - Ellipsen - Parallelismen - Antithesen - Negation - Kataphora.