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Schiffbaukunst und Werftarbeit in Hamburg 1838-1896

Arbeit und Gewerkschaftsorganisation im industrialisierten Schiffbau des 19. Jahrhunderts

Johanna Meyer-Lenz

Der Übergang vom Holz- zum Eisenschiffbau in Hamburg im 19. Jh. wird hier erstmalig in der Perspektive der «alten» Schiffszimmerer wie der «neuen» Eisenschiffbauer untersucht. Arbeitsplatz, Arbeitsalltag, Mentalität, Organisationskultur und soziale Konflikte bilden zentrale Aspekte der Studie. Im Ergebnis kommt sie zu einer Neuinterpretation der Hamburger Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert. Die Untersuchung ist eingebettet in eine umfassende Darstellung des Beziehungsgeflechts von Handel, Reedereiwirtschaft und Schiffbauindustrie im Hamburg des 19. Jahrhunderts. Sie beruht auf der Auswertung umfangreichen und bisher nicht erschlossenen Archivmaterials zum Hamburger Schiffbau und seiner Arbeiterschaft.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung des transatlantischen Überseehandels - Überseereedereien und Schiffbau in Hamburg - Der Eisenschiffbau als Industrieproduktion - Blohm & Voss - Die Struktur der Hamburger Werftarbeiterschaft - Die Gewerkschaftsbewegung der Hamburger Werft- und Metallarbeiter.