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Anthropologische Medizin und Sozialmedizin im Werk Viktor von Weizsäckers

Udo Benzenhöfer

Viktor von Weizsäcker (1886-1957) wird oft als einer der Begründer der psychosomatischen Medizin im deutschsprachigen Raum angeführt. Doch ist mit dieser Zuschreibung sein Versuch einer grundlegenden Reform der Medizin nur unzureichend charakterisiert. Im Zentrum des vorliegenden Bandes stehen daher Studien zu seiner anthropologischen Medizin und Sozialmedizin, die nicht nur «psycho-somatisch» ausgerichtet, sondern auch erkenntnis- und gesellschaftskritisch gefaßt waren. Dabei wird sowohl die Aktualität der Gedanken von Weizsäckers als auch ihr Zeitbezug und ihre Zeitbedingtheit, gerade in den Jahren zwischen 1933 und 1945, deutlich.
Aus dem Inhalt: Wissenschafts- und Gesellschaftskritik in von Weizsäckers anthropologischer Medizin - Die sozialmedizinischen Schriften von Weizsäckers - Bemerkungen zu den Vorwürfen, von Weizsäcker sei in die NS-Vernichtungspolitik verstrickt gewesen.