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Intermedialität als Erzählerfahrung

Isabel Allende, José Donoso und Antonio Skármeta im Dialog mit Film, Fernsehen, Theater

Hermann Herlinghaus

Aus Romanen und Erzählungen sprechen mehr als je zuvor die Vermittlungen anderer Medien. Die intertextuelle Faszination ästhetischer Codes der Massenkultur steht jener der poetischen Traditionen nicht nach. Wie aber veranschaulicht sich der 'Dialog' zwischen Genrefilm, Fernsehserie, populärem Drama und Erzählkunst im literarischen Diskurs?
Diese Studie macht den Begriff «Intermedialität» zum Gegenstand kulturtheoretischer Betrachtungen und erprobt seine Anwendung auf literarische Texte. Sie wendet sich insbesondere Schriftstellern aus Chile zu, - ihren Erfahrungen unter den Vorzeichen von militärstaatlichem Autoritarismus und hochentwickelter Medienkommunikation. Denn eine lateinamerikanische, «periphere» Modernität hat den Debatten um den Literaturbegriff neue Verunsicherungen beschert.
Aus dem Inhalt: Intermedialität als Problem zwischen Kultur- und Medienwissenschaft - Postmoderne und «periphere Modernität» Chiles - Literatur und Massenmedien - Die Schriftsteller Isabel Allende, Antonio Skármeta, José Donoso.