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Ludendorff und Kapp in Schweden

Aus dem Leben zweier Verlierer

James Cavallie

Infolge des Ersten Weltkriegs und seiner Nachwirkungen mußte Schweden eine große Zahl von Flüchtlingen aufnehmen. Von allen, die in diesen Jahren in Schweden Zuflucht suchten, war Ludendorff der weitaus prominenteste. Den zweiten Platz dürfte in dieser Hinsicht Kapp einnehmen. Sowohl Ludendorff als auch Kapp reisten in Schweden illegal ein, wurden jedoch nach einiger Zeit entdeckt. In dieser Arbeit werden Entstehung, Verlauf und Auflösung dieser asylgeschichtlich hochinteressanten Vorfälle untersucht. Das zweite Hauptthema ist die Erhellung von Ludendorffs und Kapps privaten Verhältnissen und Aktivitäten in Schweden. Das dazu aufgefundene Material wirft unter verschiedenen Aspekten Licht auf die Verhältnisse und Erlebnisse beider Personen in dem Land, in das sie flüchteten. Mitunter wirft es auch Licht auf die frühe Geschichte der Weimarer Republik.
Aus dem Inhalt: Ludendorffs Flucht nach Schweden unter falschem Namen und mit falschem Paß - Die Entdeckung - Die Reaktionen in Schweden auf die Anwesenheit Ludendorffs - Die Aufenthaltserlaubnis - Ludendorffs Leben als Flüchtling - Aufbruch und Rückkehr nach Deutschland - Der Kapp-Putsch - Kapps Begegnung mit Hitler und Eckart - Kapps Flucht unter falschem Namen mit Flugzeug nach Schweden - Die Entdeckung - Die Asylgenehmigung - Kapps Leben als politischer Flüchtling - Rückkehr nach Deutschland und Tod.