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Grimms Mythen

Studien zum Mythosbegriff und seiner Anwendung in Jacob Grimms «Deutscher Mythologie»

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Beate Kellner

Mit seiner 1835 zum ersten Mal erschienenen Deutschen Mythologie unternahm Jacob Grimm den Versuch, die Religion der Südgermanen zu rekonstruieren. Diese Arbeit dokumentiert die forschungsgeschichtliche Bedeutung des Werkes, sie fragt nach seinen methodologischen Voraussetzungen, beleuchtet Jacob Grimms Art der Quellenverarbeitung und stellt Interferenzen zwischen den dem Werk zugrundeliegenden romantischen Prämissen und der philologischen Praxis Grimms heraus. Durch die Analyse des Mythosbegriffs einerseits und exemplarisch behandelter Mythologeme andererseits lassen sich Zugänge zur Konzeption der Deutschen Mythologie, zum wissenschaftsgeschichtlichen Standort Jacob Grimms und dem in der Deutschen Mythologie angewandten Wissenschaftsparadigma gewinnen.
Aus dem Inhalt: Jacob Grimms Konzeption von Mythos und Mythologie - Mythos als Kategorie der 'Volkspoesie' - Wahrheit des Mythos - Mythos als Projektion und Utopie - Volksüberlieferungen als fragwürdige Zeugnisse des Mythos - Mythen der Deutschen Mythologie (Wodan, Perchta, Holda, Ostara).