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Die zweite Welt

Experimente mit Sprache, Spiel und Illusion im modernen englischsprachigen Drama

Lutz Roggemann and Susanne Roggemann

Zweifel an der «Welt», Zweifel an der Unterscheidung von «Fiktivem» und «Welt» sowie Zweifel an der Unterscheidbarkeit von Theaterwelt und Realität im modernen englisch-sprachigen Drama: unter diesen Gesichtspunkten rücken so unterschiedliche Dramatiker wie T.S. Eliot, Samuel Beckett, Edward Albee und Tom Stoppard in eine überraschende Nähe. Im Wechselspiel von Neuanfang und Zitat experimentierten sie mit dem Theater und zeigten Möglichkeiten der Innovation auf, die zu neuen dramatischen Ausdrucksformen führen sollten. Ihre zum Teil sehr ähnlichen Ergebnisse haben gemein, daß sie den eigentlichen Grundkonflikt von 'Ich' und 'Welt' nicht unter den Teppich kehren, sondern in neuer dramatischer Sprache auf die Theaterbühne bringen. Im Nachspüren von Zusammenhängen, aber auch im direkten Vergleich versucht die vorliegende Studie eine Annäherung an die Autorenpoetiken.
Aus dem Inhalt: Spiele mit Imagination und Bewegung - T.S. Eliots «The Family Reunion» - Samuel Becketts «Act Without Words I» - Edward Albees «Who's Afraid of Virginia Woolf?» - Tom Stoppards «Rosencrantz and Guildenstern are Dead» - Exkurs: Welt?