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Die Verkündigung an Maria in der niederländischen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts

Gert Duwe

Der Autor untersucht die Ikonographie in der Darstellung der Verkündigung an Maria in der niederländischen Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts, d.h. in welcher Weise sich die Bildbestände im Laufe von eineinhalb Jahrhunderten in ihrer Bedeutung und in ihrem Verhältnis von Bildinhalt und Bildsinn gewandelt haben. Die Analysen an achtzehn Bildbeispielen gehen der Frage nach, ob mit dem sich wandelnden Menschenbild auch die Ikonographie der Bildwerke einem solchen Prozeß unterworfen gewesen ist, der sich in veränderten künstlerischen Ausdrucksformen manifestiert. Außer dem Aspekt der Bildsymbolik sind die Kriterien der Farbe, des Lichts und des Raumes Grundlagen der Analysen.
Aus dem Inhalt: Die schriftlichen Berichte zur Verkündigung - Theologische und ikonographische Aspekte - Der Humanismus in den Niederlanden - Farbe, Licht und Raum im 15. und 16. Jahrhundert - Bildanalysen und deren Auswertung.