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Wiedergutmachung im Osten Deutschlands 1945-1953

Grundsätzliche Diskussionen und die Praxis in Sachsen-Anhalt

Ralf Kessler and Hartmut Rüdiger Peter

Die Haltung gegenüber den Opfern des Faschismus ist ein wichtiges Kriterium für die Bewertung des Umgangs der Deutschen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Beide deutschen Staaten gingen auf unterschiedliche Weise an ihre aus gemeinsamer Geschichte erwachsene Pflicht zur Wiedergutmachung heran. Sie verbanden mit ihr verschiedene Ziele und setzten eigene Schwerpunkte. Diese Arbeit ist eine quellenfundierte Analyse der politischen Zielsetzung, rechtlichen Normierung und alltäglichen Umsetzung der Wiedergutmachung in der SBZ/DDR. Die Auswertung von Massendaten und ein umfangreicher Dokumentenanhang geben ihr besonderen wissenschaftlichen Wert.
Aus dem Inhalt: Von der Soforthilfe zur institutionalisierten Betreuung von Opfern des Faschismus - Rechtsgrundlagen, Anerkennungsprozeduren - Diskussionen zur wirtschaftlichen Wiedergutmachung - Politisierung der Betreuung - Rolle der VVN.